Hunde aus Spanien

Strassenhund

Strassenhund mit gebrochenem Bein!
In Südeuropa nicht erwünscht, in Deutschlan von den Behörden nicht erwünscht...
Dank privater Tierschützer haben auch diese Hunde eine Chance und dürfen leben!




"Ein Hund aus Spanien?
...warum fördern auch Sie dieses schmutzige Geschäft und
vergessen unsere armen Hunde in den deutschen Tierheimen?
...und erst diese vielen Krankheiten, die diese Straßenhunde
hier ins Land schleppen!"

Mit diesen Fragen oder ähnliche-- müssen sich
unsere Pflegestellen und Adoptanten zum Teil
auseinandersetzen.

Einige provokante Gedanken einer
europäischen Tierschützerin dazu:

Podencorosa e.V. ist nicht verantwortlich für den Inhalt
des Zitates.

abgelehnt

Es gibt genügend Hunde in DEUTSC
HEN Tierheimen !

Beliebter Spruch von Menschen, die sich noch nie

um etwas Anderes als sich selbst gekümmert

haben und nicht einmal wissen wie ein

DEU
TSC
HES Tierheim aussieht.

Fragen Sie doch in Ihrem örtlichen Tierheim nach,

ob Sie, außer den Opfern einer volksverdummenden

Kampfhundepolitik, oder dem alten, weggeworfenen

 DEU
TSC
HEN Schäferhund einen Hund adoptieren

können, der Sie nicht in den Blickpunkt der

DEU
TSC
HEN Behörden rückt, oder der einfach

in Ihre Familie passt.

Fragen Sie die Verantwortlichen der DEU
TSCHEN
Tierheime

wie sie überleben, wenn die Zwinger voll mit

unvermittelbaren Hunden sind, die ihnen Vater Staat

zwangsverordnet hat, weil wegsperren und töten immer

 noch die einfachsten Lösungen sind.

 

Schmeissen Sie bitte sofort Ihre Stereoanlage weg, die vermutlich aus Fernost kommt , schrotten Sie Ihr französisches Auto, denn ausländische Produkte vernichten deutsche Arbeitsplätze.
Es gibt genügend DEU
TSCHE Arbeitslose.

Meiden Sie italienische oder griechische Lokale.
Es gibt genügend DEU
TSCHE Lokale.

Verbringen Sie Ihren Urlaub nur noch in Deutschland.
Es gibt genügend DEU
TSCHE Hotels.

Adoptieren Sie nur ein deutsches Kind
(falls Sie eines bekommen)
Es gibt genügend elternlose DEU
TSCHE Kinder

Heiraten Sie keinen Ausländer.
Es gibt genügend heiratswillige DEU
TSCHE.

Lesen Sie keine englischen Krimis.
Es gibt genügend DEU
TSCHE Autoren.

Meiden Sie amerikanische Filme.
Es gibt genügend DEU
TSCHE arbeitslose Schauspieler.

Vergessen Sie auch jede Hilfe für Menschen in anderen Ländern.
Es gibt genügend DEU
TSCHE Hilfsbedürftige.

Deutsche Fußballclubs sollten sofort alle Spieler
aus dem Ausland entlassen.
Es gibt genügend DEU
TSCHE Sportler.

Blüh´im Glanze dieses Glückes,
Blühe, DEU
TSCHES Vaterland




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Vorurteil
Hunde aus dem Ausland schleppen Krankheiten ein

Immer wieder wird hartnäckig behauptet, dass es in Deutschland bestimmte Krankheiten (z.B. Leishmaniose) nur deshalb gibt, weil Hunde aus dem Ausland sie einschleppen und verbreiten.

Tatsache
Hunde aus dem Ausland schleppen keine Krankheiten ein,
die nicht vorher Wirtschaft und Tourismus längst hier etabliert haben.

Parasiten, Viren, Bakterien, Insekten kennen keine Grenzen und benutzen als Transportmittel nicht nur Hunde und Katzen. Täglich wechseln hundertausende Menschen, hundertausende Tonnen Gebrauchsgüter, tausende Nutztiere von einem Land in ein anderes.

Die Klimaveränderung trägt dazu bei, dass sich Lebewesen, ob ein- oder mehrzellig, in Wirtskörpern und ohne, in Gebieten wohl fühlen, wo sie vor Jahren noch keine Überlebenschance hatten.

Am Beispiel Malaria:

Malaria (von italienisch mal'aria „schlechte Luft“) – auch Sumpffieber oder Wechselfieber genannt – ist eine meldepflichtige Tropenkrankheit, die von einzelligen Parasiten der Gattung Plasmodium hervorgerufen wird. Die Krankheit wird in den Tropen und Subtropen durch den Stich einer weiblichen Stechmücke (Moskito) der Gattung Anopheles übertragen. Außerhalb dieser Gebiete lösen gelegentlich durch Flugreisende eingeschleppte Moskitos die sogenannte „Flughafen-Malaria“ aus. Hierbei sind alle Personen im direkten Umfeld von Flughäfen gefährdet, z. B. Flughafenbedienstete oder Anwohner.
Trotzdem käme niemand auf die Idee Fluggästen aus Malaria-Gebieten die Einreise zu verweigern. 

ber auch ohne die Anopheles-Mücke auf dem Flughafen, sterben nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Berlin weltweit jährlich 1,5 bis 2,7 Millionen Menschen an Malaria, etwa die Hälfte von ihnen sind Kinder unter fünf Jahren. Die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen wird auf 300 bis 500 Millionen Fälle geschätzt.
In Deutschland werden jährlich ca. 900 Erkrankte gemeldet, von denen 3–8 sterben (0,3–0,9 %). Der Großteil der Patienten ist in afrikanischen Endemiegebieten unterwegs gewesen (ca. 87 %), der Rest, also ca. 100 Menschen haben sich die Krankheit “irgendwo” geholt ... sicher nicht von aus dem Süden eingeschleppten Hunden.

RICHTIG ...
wir sprechen hier von Leishmaniose, genauer gesagt der viszeralen Form, und wie man lesen konnte, sind nicht nur Hunde Wirtstiere und somit Infektionsquellen, sondern viele Säugetiere, zu denen eben auch der Mensch gehört und sogar Vögel und Reptilien.

Die Durchseuchungsrate beim Menschen in Spanien liegt, je nach Verbreitungsgebiet der Sandmücke bei ca. 50 % - das heisst ca. 50 % aller Spanier tragen Leishmanien in sich (das bedeutet nicht, dass sie erkrankt sind oder erkranken werden) und
jeder, der als Tourist das Land besucht, läuft Gefahr infiziert zu werden und als Infektionsquelle wieder nach Hause zu kommen.


 

Bei geschätzten 10 Millionen deutscher Touristen, die jährlich Spanien besuchen, werden das eine unglaubliche Menge an Menschen sein, die leishmanioseinfiziert nach Deutschland zurück kommen.
Wollen wir sie alle lieber nicht mehr rein lassen ?

Wir müssten dann auch noch alle Touristen “aussperren”, die in den anderen 87 Ländern der Erde, in denen Leishmaniose vorkommt, waren, denn selbst eine Eingangsuntersuchung würde uns nicht schützen, da die Leishmanien nicht sofort nachweisbar sind.

Unsere Soldaten aus Afghanistan müssen leider ebenfalls “draussen bleiben”, denn sie bringen möglicherweise die Orientbeule, eine andere Form der Leishmanioseinfektion, die den gleichen Übertragungsweg hat, mit. Mehrere Soldaten sind bereits erkrankt.

Und nicht zu vergessen: Menschen, die in einem der 88 Länder, in denen Leishmaniose auftritt, geboren sind, sollten wir ebenfalls nicht nach Deutschland lassen, da sie eine potentielle Infektionsquelle darstellen.

Die Überträgerin, die Sandmücke, ist durch den Klimawandel auch in einigen Gebieten Deutschlands heimisch.

Allerdings ist es ungleich komplizierter hier in Deutschland abends von einer Sandmücke, die auch noch vorher ein infiziertes Lebewesen gestochen hat, erwischt zu werden, als sich auf dem WC in der Kneipe Hepatits zu holen, oder sich durch Tröpfcheninfektion mit Tuberkulose anzustecken. Der Stich der Sandmücke ist übrigens so schmerzhaft, dass das in wachem Zustand niemand 5 Minuten (so lange braucht sie) aushält ...

 

Nun gibt es natürlich auch andere Erkrankungen, die ein Hund aus dem Süden “mitbringen” kann, aber das sind dieselben Erkrankungen, die auch jeder Hund in Deutschland bekommen kann. Dass ein Hund aus dem Süden oftmals nicht gut ernährt wurde, oder Verletzungen durch Misshandlungen hat, ist unbestritten, aber welche Gefahr sollte davon für die deutsche Bevölkerung ausgehen?

Gerne wird von Gegenern des Auslandstierschutzes auch noch mit sogenannten “Mittelmeererkankungen” wie
Ehrlichiose oder Babesiose argumentiert. Das ist nun wirklich absoluter Unsinn.
Ehrlichiose und Babesiose sind in Deutschland auch vertreten wie in den südlichen Ländern, weil die Überträger - Zecken - in vielen europäischen Ländern beheimatet sind.

Zudem besteht, wie bei der Leishmaniose, keinerlei Übertragungsweg von Säugetier zu Säugetier.


 

Fazit:
Kein Hund aus Spanien, Italien oder anderen Südländern ist “gefährlicher” als jeder einzelne Mensch auf dieser Welt.

 

Die Geschäftsinteressen sind natürlich bei Import/Export und Tourismus deutlich höher und werden deshalb Diskriminierungen weitestgehend verhindern. Bei Auslandshunden aus dem Tierschutz gibt es keine schützende “Geld-Lobby” und es kann ungezügelt pathologischer Fremdenphobie nachgegangen werden.


 

Vorurteil
Hunde aus dem Ausland nehmen Hunden in deutschen TH die Adoptionsstellen weg

Es wird gerne behauptet, dass südländische Hunde den Hunden in deutschen Tierheimen die potentiellen Familien wegnehmen. Menschen gehen nicht ins deutsche Tierheim, weil sie einen Südländer adoptieren. Die deutschen Tierheime sind deswegen übervoll.

Tatsache
Hunde aus dem Ausland nehmen Hunden in Deutschen Tierheimen die Adoptionsstellen nicht weg

Jeder Mensch, der einen Hund aufnehmen möchte, kann sich jederzeit in deutschen Tierheimen nach einem Kameraden umschauen. Jeder Mensch hat die FREIE WAHL und niemand wird bevormundet und es sollte auch niemand bevormundet werden. Wir leben in einer offenen Welt wo Jeder für sich entscheidet, ob er Produkte und Dienstleistungen aus dem Inland oder aus dem Ausland nutzt.
Für Alle sind die Grenzen offen, nur für die Hilflosen wollen wir sie dicht machen ?

Es gibt aber noch einen weiteren Aspekt, der die Menschen trifft, die in ein deutsches Tierheim gehen, um da nach einem Hund oder einer Katze zu suchen.

In deutschen Tierheimen sitzen fast ausschließlich die „Abfallprodukte“
einer tierfeindlichen Gesetzgebung, oder menschlichen Versagens.

Die Tierheime beherbergen meist die Tiere, die niemand mehr will, oder – im schlimmsten Fall – niemand mehr  aufnehmen darf, weil sie als vermeintlich gefährlich eingestuft wurden.

Solche Hunde sind für die Familie, die einen netten Kameraden sucht, einfach nicht die erste Wahl. Es würde sich ja auch niemand, der einen Familien-Van sucht ein Moped holen, nur weil es in einem deutschen Mopedwerk produziert wurde.

So nüchtern das klingen mag, Angebot und Nachfrage sind auch bei der Aufnahme eines Tieres wichtige Kriterien. Viele deutsche Tierheime nehmen mittlerweile Auslandshunde auf, damit sie für ihre Interessenten überhaupt vermittelbare Tiere anbieten können und den „unvermittelbaren Beständen“ somit das Überleben zu sichern.


  

Auch die Alten, Kranken und „Gefährlichen“ müssen medizinisch versorgt werden, müssen gepflegt und gefüttert werden – dafür sorgen dann die kleinen bis mittelgroßen Südländer, die über ihre Schutzgebühren den Napf der deutschen „Restbestände“ füllen. Der Südländer rettet also sein eigenes Leben und das des deutschen Hundekollegen gleich mit.
Die meisten Tierheime müssen das heimlich tun, weil sonst Subventionen der Kommunen gestrichen werden.

Einige Kommunen lassen deutschen Tierheimen auch nur Unterstützung zukommen, wenn sie eine Mindestanzahl an Tieren beherbergen. Das führt leider auch dazu, dass eigentlich vermittelbare Hunde im Tierheim gehalten werden, um die finanzielle Unterstützung nicht zu verlieren. Auch hier sorgt der Gesetzgeber dafür, dass sich an der tristen Situation in vielen deutschen Tierheimen nichts ändert.

Zudem leiden die meisten deutschen Tierheime unter akuter Personalnot. Sie arbeiten mit Ehrenamtlichen, oder, wenn sie es sich leisten können, mit Zeitarbeitskräften.

Fazit:
Solange wir hundefreundliche Menschen in diesem Land haben, sollten sie auch die Möglichkeit bekommen mit einem passenden Kameraden zu leben und wenn dieser Kamerad in Deutschland nicht zu finden ist, warum sollte dann der Grieche, der Spanier, der Italiener in seinem Land sterben, nur damit wir „deutsch“ bleiben … haben wir das nicht Alles ca. 60 Jahre hinter uns ?
All die Produkte und Menschen, die täglich unsere Grenzen überschreiten, sind uns herzlich willkommen solange sie keine vier Beine haben?

(Quelle unbekannt)



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Wie konntest Du nur...

Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum Lachen.
Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich "böse" war, erhobst Du Deinen Finger und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" -
aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen. Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein.
Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn "Eiskrem ist schlecht für Hunde", sagtest Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete.

Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen - und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest. Sie, jetzt Deine Frau, ist kein "Hundemensch" - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr.
Ich war glücklich, weil Du glücklich warst. Dann kamen die Menschenbabies, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern. Nur dass Du und Deine Frau Angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte.
Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem "Gefangenen der Liebe".
 Als sie aber grösser waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase.
Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung - denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre. Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt. Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich.

In den letzten Jahren hast Du nur noch mit "Ja" geantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von "Deinem Hund" in "nur einen Hund" verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde Dir zum Dorn im Auge.
Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für "Deine" Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie. Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen.
Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest "Ich weiss, Sie werden ein gutes Zuhause für sie finden". Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in "mittleren" Jahren erwartet - auch mit "Stammbaum".
Du musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie "Nein, Papa, bitte! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!"
Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben. Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen.
Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest Du nur?".
 Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du - dass Du Deine Meinung geändert hättest - dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei... oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte.

Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte Um-Aufmerksamkeit-Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in meine ferne Ecke zurück und wartete.
 Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen, und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen.
Meiner Natur gemäss war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte.
 Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte.
Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte "Wie konntest Du nur?" Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja so leid".
Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich alleine gestellt wäre - einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort.

Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest Du nur?" nicht ihr galt. Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich warten.
Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so viel Loyalität zeigen.



Wir möchten Sie dazu ermutigen, "Wie konntest Du nur?"   zu veröffentlichen und so mitzuhelfen, die verbreitete Vorstellung von Tieren als entsorgbar zu ändern und vor Augen zu halten, dass der Entschluss, ein Tier in eine Familie aufzunehmen, eine Verpflichtung bedeutet, welche für die Lebensdauer des Tieres anhält!


Auch wenn es leider nicht viel helfen wird, denn die, denen ihre Tiere hinderlich werden, werden diese Texte sicher nie lesen!

Und es gilt sicher nicht nur für Hunde sondern auch für Pferde, Katzen, Ratten, Vögel und allen anderen von denen, die unsere Freunde sein sollten!
                      

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LISTE deutscher Tierärzte, die auch südländische Hunde
gern behandeln:

 04509 Delitzsch Tierarztpraxis Dr. med. vet. Ina Grohmann Straße der Jugend 8 034202-86324 0179-7600236 Ina_Grohmann@arcor.de

 07745 Jena Tierarztpraxis Schaub Waldstraße 23 03641-609360  ischaub@aol.com

 10825 Berlin Dres. D. Oelke u. K. Helmich Kufsteiner Straße 22 030-8542050  

 12203 Berlin (Lichterfelde) Dr. Mathilde Laininger Tietzenweg 23 030-32294480  

 13469 Berlin Waidmannslust TA-Praxis Matthias Müller Oraniendamm 5 030-4034440  
 13507 Berlin TA Gabriele C. Müller Brunowstraße 39   GCMueller@t-online.de

14662 Friesack Kleintierpraxis Nicole Müller Am Rhinkanal 6 033235-29913  
14793 Ziesar DVM Elke Franke Brandenburger Tor 12 033830-449 0173 2411809 

21409 Embsen Kleintierärztin Oerzen Inga Vetrella Osterwiese 10 04134-354  

 22149 Hamburg Cornand Corinna Danielle Buchwaldstieg 23 040-67378354  
 22393 Hamburg Tierärztliche Gemeinschaftspraxis Dr. M. Reese Stadtbahnstr. 34 040-63311311  
reese_schwarz@t-online.de
 25421 Pinneberg Pascale Piturru Elmhorner Straße 47 a 04101-553050  

 25421 Pinneberg Frau Bettina Lübke, Kleintierpraxis Waldenau Nienhöfener Straße 21 04101-5882-0  
post@kleintierpraxis Waldenau.de

 28279 Bremen Kleintierpraxis Janusz Zarzycki Ohser Straße 12 0421-833858 Notruf: 0172 4304807 

 29378 Wittingen Dr. J. H. Gebert Kakerbeck 22 05831-1327 0170-6879509 

 30175 Hannover Dr. Birgit Leopold-Temmler Gneisenaustr. 10 0511-858060  
info@tierpraxis.de

 30938 Burgwedel Dr. Susanne Bettenburg Schulstraße 2 05139-706700  
 31224  Peine Dr. Friederike Schmidt Sedanstr. 30 05171-48161  
dr.f.schmidt@arcor.de

31519 Hannover-Wülfel Kleintierklinik Krafzel Fr. Dr. Massmann Hildesheimer Straße 386 0511-804602 Notfall: 0172–5100666 
info@vet-praxis.de

31789 Hameln Dr. Susanne Graze Breslauer Straße 2 05151-100270  

 31960 Emmerthal Dr. Petra Kopperschmidt  05155-959820  

 32339 Espelkamp-Fiestel Dietmar Helms & Carsten Tech Gemeinschaftspraxis Twiehauser Str. 2 05743-928811 0171-8396094 oder 0171-1930074 

 33178 Borchen Dr. med. vet. G. Wiegand Tripp Anhalter Weg 1 05251-399999  

 37154 Northeim Dr. Brandes Eschenschlag 10 05551-1872  

 37520 Osterode Dr. Thomas Grammel Schillerstraße 17-19 05522-90060  
info@dr-grammel.de
 41063 Mönchengladbach Tiergesundheitszentrum Dr. Günther Schierz Künkelstrasse 125 02161/2945950  info@tierarzt-mg.de

 41334 Nettetal Tierarztpraxis Dr. med. vet. Wollborn Johannesfeld 20 02153-3992  

 41464 Neuss Dr. Eugen Schabel Grefrather Weg 122 02131-98110  
info@dr-schabel-tiergesundheit.de

 45128 Essen Maike Ebeling, prakt. Tierärztin Heinickestraße 67 0201-1769710 0173-2871792 

 45136 Essen Kleintierpraxis Dr. med. vet. Ricarda Häuser Schürmannstraße 25 a 0201-255553  

 45879 Gelsenkirchen Rafael Melner-Biniszkiewicz Moritzstraße 7 0209-26164  

 46147 Oberhausen Stefan Hesselmann Kurfürstenstraße 151 0208-680052  

 46236 Bottrop Dr. Markus Frieg Kapitän-Lehmann-Straße 18 02041-23027  

 47228 Duisburg-Rheinhausen Dr. Bäckmann u. Dr. Achim Roll Dr.-Detlev-Karsten-Rohwedder-Str. 11 02065-90380  

 47805 Krefeld Kleintierpraxis Jacqueline Reiners Heideckstraße 26 02151-307288  
reiners@tierkur.de

 48167 Münster Tierarztpraxis u. tierärztliche Klinik Dieter Michael Gremmendorfer Weg 58 0251-626694  meiklvet@t-online.de

 48356 Nordwalde Dr. Dunja Schürfeld Felix-Fraling-Straße 1 02573 98660  

 48531 Nordhorn Tierheilpraxis Wogensen & Loenhoff Tannenstraße 126 05921-320847  
tierheilpraxis-nordhorn@web.de

 48691 Vreden Dr. Martin Kemper Gartenstraße 10 02564-330  

49509 Recke, Dr. Johannes/Dr. Hinterding, Hauptstr. 26, 05453-1250

49565 Bramsche, Dr. Grottendiek/Dr. Hinterding,
Meyers Tannen 7, 05461-886693

 49624 Löningen Paxis S. Lüllmann, Frau Doktor Schulz Allensteinerstraße 4 05432-4445  

 49808 Lingen Tierarztpraxis Dr. Susanne Landwehr Mühlenstiege 3 0591-831903 0171-5269341 
susilingen@nexgo.de

 50127 Bergheim-Quadrath Kleintierpraxis Dr. Michael Kings und Dr. Thomas Stahl Kammerstraße 10 02271-838895  
.
 50259 Pulheim Dr. med. Stefanie Wolf Boschstr. 9 02238-309664  

 50259 Pulheim Tierärztliche Klinik Stommeln Inhaber: Dr. Raj K.C. Bali
Ärztin: Bianca Wicht Nette Gasse 122 02238-3435  

 50354 Hürth Tierarztpraxis Linda Schmitz Zieskovener Straße 83 02233-374758  

 50829 Köln - Vogelsang Kleintierpraxis Anja Lydia Busch Akazienweg 189 0221-9589969  

 52499 Baesweiler Dr. Andreas Bücken Roskaul 12 02401-608000  

 53179 Bonn Dr. Barbara van Ooyen Am Noßbacher Weg 2 0228-340660  

 54294 Trier Tierärztliche Klinik für Kleintiere Dres. Elmer-Kornberg-Schanen Pellinger Straße 57 0651-938660  
Kornberg@t-online.de

 58256 Ennepetal Dr. Dagmar Hieronymus Loher Strasse 85 02333-3848  

 58332 Schwelm Tierarztpraxis Ingo Diegel Möllenkotter Strasse 3 g 02336-406355 Notruf: 0171-8809133 
praxis@tierarzt-schwelm.de

59379 Selm-Bork Tierarztpraxis Barbara Bonin Dieselweg 16 02592/978862
tierarztpraxis-bonin@t-online.de www.tierarztpraxis-bonin.de


 61130 Nidderau-Heldenbergen Dr.M.Rogalla und Dr.G.Rummel Gemeinschaftspraxis Am Steinweg 18-20 06187-27300  

 66793 Saarwellingen Dr. med. vet. Jörg Waschbüsch Schloßstraße 46 06838-81242  

 71069 Sindelfingen-Maichingen Tierarzt-Praxis Dr. Stanger GmbH Schäferbergweg 1 07031-385120  
info@tierarzt-sindelfingen.de

 84559 Kraiburg a. Inn Tierarztpraxis Thomas Drechsel Schweppermannring 7 08638-7722  

 90471 Nürnberg Tierarztpraxis Dr. Julia Probst Breslauer Straße 366 0911-9880428  
       

 

Mittelmeererkrankungen

Mittelmeererkrankungen sind ein großes Thema, wenn man einen Hund aus Südeuropa adoptieren möchte. Im Internet existieren viele Berichte, darunter auch richtige Schreckgespenster. Wir wollen darüber informieren und den Schrecken nehmen. Denn wenn ein Hund eine Mittelmeererkrankung hat, ist er nicht gleich zum Tode verurteilt. Wichtig ist, dass man im Vorfeld versucht, die wichtigsten Erkrankungen abzuklären und wenn der Hund Krankheitssymptome zeigt, auch an diese Krankheiten zu denken und seinen Tierarzt darauf hinzuweisen, dass der Hund aus Südeuropa stammt. Denn je früher man eine Erkrankung erkennt, desto besser kann man diese Erkrankung behandeln.
Deshalb haben wir hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Mittelmeererkrankungen, angelehnt an eine Info-Broschüre unseres veterinärmedizinischen Labors Laboklin, als pdf-Datei zum Downloaden.

Informationen über Mittelmeererkrankungen

Mittelmeererkrankungen Mittelmeererkrankungen (77,3 kB)

Der Verein Parasitus Ex e.V. - ein Verein zur Förderung der Grundlagenforschung von Infektionskrankheiten bei Tieren - hat eine Infobroschüre über Hunde aus dem Süden und dort vorkommende Krankheiten herausgegeben.

Diese können Sie sich an dieser Stelle kostenlos downloaden!

Traumhund aus dem Süden!

Traumhund aus dem Süden Traumhund aus dem Süden (775,7 kB)