Fr

17

Mär

2017

"...und die Vögel singen doch noch!"

Das Leben an einer befahrenen Autobahn, mit einer enormen Geräuschkulisse, wird nach Jahren zur Normalität und alle Prognosen waren richtig, man nimmt es eines Tages nicht mehr wahr.

Wenn jetzt aber, so geschieht es manchmal, ein plötzlicher, beidseitiger Stau entsteht, dann ist es schlagartig ruhig.

In diesem Moment halte ich an und dreh mich um zur Autobahn. Ich nehme sie wieder wahr, obwohl sie jetzt in Ruhe eingehüllt zum Stillstand kam.

Verwundert höre ich den Gesang der Vögel und freue mich darüber, dass wir eine so vielfältige Vogelwelt in dieser Region haben.

Will sagen: Manchmal leben wir, gerade in der täglichen Tierschutzarbeit, so sehr mit der Belastung, dass wir den Sinn für das Wesentliche, für das Schöne einfach nicht mehr wahrnehmen.

Stattdessen werden Prioritäten verschoben und unwesentliche Dinge rücken in den Vordergrund.

Wir leben mit der Belastung und nehmen sie nicht mehr wahr. Wir laufen immer weiter und überhören das Singen der Vögel.

Um so mehr appelliere ich an alle, die sich mit verschobenen Prioritäten auseinandersetzen, die sich zu viel mit dem Unwichtigen befassen, dass es Zeit ist anzuhalten und vieles zu überdenken.

Entscheidend ist immer nur die Solidargemeinschaft, die gemeinsam in der Lage ist so eine Projekt, wie Podencorosa, zu tragen.

Jeder einzelne von Euch ist wichtig und tut das, was er tun kann.

Ob es die tägliche Arbeit mit den Hunden auf dem Hof bedeutet oder das Engagement in privaten Flohmarktgruppen oder die Gabe tolle Fotos von den Hunden zu schießen, zu nähen oder das Organisationstalent für Futterspenden und Tombola Preise.

Jedes Detail ist wichtig, aber nicht entscheidend. Entscheidend ist die Hilfe, die am Ende bei den Hunden ankommt und da hat die Podencorosa Gemeinschaft unglaubliches geleistet in der Vergangenheit.

Nur wer sich einmischt und nicht aufmischt, nur wer den anderen trotz aller Unterschiedlichkeiten unterstützt und das Ziel vor Augen hat, der wird sich nicht in Unwichtigkeiten verrennen und die Vögel wieder singen hören.

 

Hier einige aktuelle Fälle, warum es wichtig ist, Hand in Hand für die Hunde da zu sein:

 

LARA

2 Jahre, stammt aus Camarles, dem traurigsten Tierheim Spaniens, wurde beim Vorbeilaufen

von einem Pitbul an der Pfote in den Zwinger gezogen und schwer verletzt vorbehandelt.

Seit einer Woche befindet sich Lara in Deutschland und muss alle zwei Tage zum Verbandswechsel und

Gazebehandlung in die Klinik. Kosten jedesmal 50€.

Wir hoffen das Beinchen von Lara zu erhalten, zur Zeit steht es noch nicht ganz fest.

 

 

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Fr

03

Mär

2017

Podencorosa-Tierklinik Dauergast

Gute Nachrichten von unserem CROSS.

Seit einer Woche beobachten wir, dass Cross sich immer mehr erholt.

Nachdem er zuvor eine nicht regenerative Blutanämie entwickelte und an mehreren

Mittelmeererkrankungen litt, stellten die Ärzte zusätzlich "Herzwürmer" bei ihm fest.

Die Behandlung schlägt an und wir freuen uns sehr, Cross ist auf einem guten Weg.

 

 

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So

19

Feb

2017

Sehen-Retten-Reisen!

Vorab eine ganz wichtige Nachricht:

Opi Paul ist angekommen!!!

Der ehemalige Hund ohne Namen, der Kettenhund, dessen schweres Leben wir nur erahnen können,

liegt in seinem warmen Körbchen auf der Fußbodenheizung unserer Quarantänestation und wurde heute

bereits von Helga bekocht.

Wir danken allen, die ihm diese letzte Chance gegeben haben.

Pauls Leben kann endlich beginnen...

 

 

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Mo

30

Jan

2017

Cindy und Hope

Am Samstag war es soweit.

Hope, die von Claudia F. gesponsert wurde, konnte der Hölle in Breasta entkommen und durfte endlich ausreisen.

Wir freuen uns sehr, dass der erste, von PR gerettete Todeskandidat, eine Chance auf ein neues Leben erhielt.

Mit Hope reiste die kleine "Eisbärin" Cindy, die von den Tierschützern von der Straße genommen werden konnte und somit der Junghündin die Tötungsanlage erspart blieb.

Wir freuen uns sehr, dass die beiden Rumäninnen einen Platz auf dem "Lucky-bus" hatten, wie die Engländer den

Transporter liebevoll nennen.

Im Februar wird PR voraussichtlich 12 weitere rumänische Hunde der Liste abarbeiten und sie alle nehmen Platz auf dem

"Lucky-bus". Eine Fahrt in ein besseres Leben.

D.V. für PR

 

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Mo

30

Jan

2017

Golden Girls starten durch...

Unsere 4 Malteser "Damen" haben ihre tierärztlichen Untersuchungen, Kastrationen und Zahnsanierungen gut überstanden.

Der kleinen Anna wurden fast alle Zähne gezogen, eine Kastration war auf Grund des Alters für Anna nicht mehr möglich.

Die kleine Maya und Sylvie haben bereits ihre Endfamilien gefunden, worüber wir uns sehr freuen.

In Spanien befindet sich noch eine letzte Hündin dieser Malteserzucht, die wir natürlich nicht allein dort zurücklassen werden.

Für sie konnte vorübergehend eine Pflegestelle in SP gefunden werden und darf zeitnah nach Deutschland reisen.

Wir möchten uns noch einmal bei allen Spendern bedanken, es ist schön zu wissen, dass wir so alten Mädels durch eure Hilfe noch eine Hilfe anbieten konnten.

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Mo

23

Jan

2017

Große Angst um CROSSI

Seit Donnerstag bangte das Podencorosa Team um den kleinen Cross.

Anfang der Woche war er noch vergnügt und fit, spielte ausgelassen im Schnee, doch sein gesundheitlicher

Zustand kippte plötzlich.

Crossi wurde so schwach, dass wir ihn stationär in der Tierklinik Greven unterbringen mussten.

Durch umfassende Untersuchungen wurde festgestellt, dass Cross Schwäche durch eine Anämie hervorgerufen

wurde, die wiederum durch eine verschleppte Barbesiose, die zuvor in dem sog. Mittelmeercheck nicht erkannt,

ausgelöst wurde.

Cross Zustand war lebensbedrohlich, doch der kleine Kämpfer hatte es nach drei Tagen geschafft.

Cross ist wieder Zuhause und täglich wird es besser. Wir hoffen, dass der lebenslustige Kerl wieder ganz gesund

wird und danken Patricia und Ruth, unseren Schweizer Freundinnen von der Suri Stiftung, die uns eine große Sorge

abnahmen und einen erheblichen Teil der Klinikkosten beglichen. Auch ein großes Danke an Anne.

 

 

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Mo

23

Jan

2017

Opi PAUL und die vergessenen Hundeseelen

Die Freude war sehr groß am Freitag!

Die angekündigte Rettung von Opi Paul ist vollbracht. Dank der Tierschützerinnen vor Ort und Dank

Eurer Spende, konnte der von allen aufgegebene Opi Paul, der bis dahin namenlose Hund, doch noch

gerettet werden.

Wir danken allen, die daran mitgeholfen haben. Wir sind überglücklich und freuen uns über dieses

Happy End.

Paul lebt bei "Monika" in einem Innenhof, bis er genügend gepäppelt scheint, impf-und ausreisebereit

sein wird. Der Innenhof ist keine ideale Lösung, aber es gab einfach keine andere und deshalb ist es eine

Chance auf ein weiteres Leben für diesen alten Hund.

 

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Mi

18

Jan

2017

Eine Chance für Opi Paul

Die Reaktion auf den namenlosen, alten Hund war unglaublich.

Durch die Veröffentlichung bedrängten uns immer mehr Freunde und wollten ihn nicht aufgeben.

So haben wir nochmals alles gegeben und sämtliche Kontakte vor Ort mobilisiert.

Mit ganz viel Glück wird er am Freitag aus dem Tötungslager heraus genommen und darf

vorerst in einem Innenhof einer Tierschützerin verbleiben.

Keine optimale Lösung, aber ein Leben!

Wir hoffen auf eine bessere Unterkunft, aber zuerst muss Paul, so wurde er inzwischen getauft,

medizinisch betreut und für eine evtl. Ausreise vorbereitet werden, wenn es sein gesundheitlicher

Zustand zulässt.

Wir freuen uns sehr über Eure Unterstützung und danke, dass ihr Paul nicht aufgegeben habt.

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So

15

Jan

2017

Worte an einen namenlosen Hund

Lieber alter, namenloser Hund,

du scheinst ein gebrochener Engel auf dem Holz,

niemand kennt dich und doch fühlen wir dich,

ein Glanz umgibt deinen Körper,

wer kann in deiner Lage noch glänzen?

Du bist was ganz besonderes,

dein verdientes Lebensticket wollten wir dir geben.

Was hattest du nur für ein Leben?

Hast du einen Namen? Wir wollten ihn dir geben.

Es heißt du bist alt und schwach,

die Reise in ein besseres Leben verpasst.

Deine letzte Reise soll morgen sein,

eine Reise über diese bunte Brücke.

Es zerbricht uns das Herz,

wir können es nicht verhindern.

Du wirst es ahnen und vielleicht noch hoffen,

Deinen sinnlosen Tod müssen wir ertragen.

Es ist kein Trost, aber sei dir gewiss,

wir hätten dich geliebt.

Viele Kerzen werden morgen brennen,

dich auf diesem Weg begleiten.

Machs gut... alter namenloser Hund.

Verzeih uns unsere Unfähigkeit, verzeih

des Menschen grausame Welt.

 

 

 

 

 

 

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So

15

Jan

2017

GEHETZT oder UNBEACHTET-- ein Hundeleben in Rumänien

Der kleine Elfred sitzt inmitten einer Einkaufszone, unbeachtet, verletzt und hoffnungslos.

In Deutschland undenkbar, das Passanten ihn dort allein sich selbst überlassen würden, aber der Alltag in Rumänien. Elfred hatte Glück.

Roxana aus Craiova sah ihn und überlegte nicht lang.

Tierschützer sind in Rumänien nicht gern gesehen, sie werden oft verrufen, bedroht oder misshandelt.

Elfred hatte viele Bissverletzungen und nur ein Auge.

Umsorgt von  der mutigen Roxana, aufgepäppelt und in seine Lebensfreude zurückgebracht, darf Elfred leben.

Dieses Foto, dieses Schicksal des kleinen Hundes, hat uns so ergriffen, dass wir Elfred nach Deutschland holen werden, um ihm eine Perspektive in einer Familie zu schaffen.

Ein Einzelschicksal? Nein, es ist die Hölle für ein Hundeleben in Rumänien. Wo kommen diese Massen an Hunde nur alle her?

Auf den Straßen von Hundefängern gehetzt, die ein lukratives Geschäft, mit den Fördergeldern der EU, ausschöpfen und denen das Schicksal eines Hundes unberührt lassen.

Die Gefahr eines jeden Straßenhundes liegt auf der Hand. Hunger, Kälte, der Kampf untereinander, die Hetze der Menschen und am Ende der erbarmungslose Tod in einer Vernichtungsanlage.

Jeder einzelne, jedes Schicksal berührt, jedes Hundegesicht erzählt uns unerträgliche Geschichten.

Podencorosa e.V. hat in den ersten Wochen des Jahres unglaublich viele Hunde von den Straßen oder Tötungslisten nehmen lassen, weil wir es nicht ertragen konnten, weg zu sehen und nichts zu tun.

Über 30 Hunde werden bis jetzt, nach und nach in Pensionen untergebracht, tierärztlich versorgt und für die Ausreise vorbereitet.

Sie stehen unter dem Schutz von Podencorosa e.V. und/oder Suris Stiftung. 

Bei vielen Schicksalen hilft uns Suris Stiftung und wir sagen ein großes DANKE im Namen der Hunde.

Für ca. 15 Hunde steht noch keine wirkliche Finanzierung und wir benötigen Unterstützung.

Auch wenn wir wissen, dass dies nicht immer so weiter gehen kann, so sehen wir es als unseren Beitrag für diese 30 Hunde.

Da wir mehr Platz auf dem Hof benötigen, haben sich alle Helfer am gestrigen Samstag zu einer Aufräumaktion getroffen und einen Raum vorbereitet, der in den nächsten Wochen isoliert und hergerichtet wird.

Auch wenn wir diese vernichtende Politik in Rumänien nicht ändern können, so wollen wir doch mit allen Podencorosa Freunden hinter einigen Hundeseelen stehen und eine Chance auf ein sorgenfreies Hundeleben bereiten.

In Kürze werden wir die Hunde konkreter vorstellen und ihnen einen Namen geben.

Danach werden für jeden einzelnen Hund Ausreisepaten gesucht.

Weitere Infos folgen....

 

D.V. für PR

 

Fotos von der Liste

 

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